Geschwister Scholl


Gedenktafel im Foyer des Schulzentrums:

Zum Gedenken an Hans und Sophie Scholl * 1918 * 1924 
hingerichtet 1943 (*)
Mit Freunden riefen sie unter dem Namen "Weiße Rose" zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime auf. Sie kämpften für die Freiheit des einzelnen und die Abschaffung einer unmenschlichen Diktatur. Nicht die politische Überzeugung, sondern der Glaube an Ideale motivierte ihr Handeln. Ihre Tat sollte den nachfolgenden Generationen eine Mahnung sein, stets für die Erhaltung der unveräußerlichen Rechte des Menschen einzutreten.

(*)  am  22. Februar 1943.     

 Das Schullogo zeigt die "Weiße Rose"

 

 

 

 

22.Februar 2013: Gedenkfeier zum 70. Todestag der Geschwister Scholl

Eindrucksvoll zeigten die SchülerInnen des Schulzentrums Geschwister Scholl am Freitag, 22.02.13, was sie mit dem Namen verbinden –
die verteidigenswerte Freiheit, Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Widerstand, Mut, Menschlichkeit…
Auf einer Trauerfeier zeigten SchülerInnen, dass nach 1933 immer mehr Menschen verfolgt wurden, und stellten ihre Assoziationen zur Weißen Rose vor; der Dezernent Michael Frost verwies in seiner kurzen, berührenden Ansprache auf die Nähe des Geschehens vor dem Hintergrund heutiger weltweiter Ungerechtigkeiten und der Tatsache, dass viele anwesende SchülerInnen ähnlich alt sind wie die hingerichteten Sophie und Hans.

Wie Verfolgung und Mord auch die Freunde und Familien betreffen, veranschaulichte Edelgard Herfort (unterstützt von der Journalistin Christine Bartlitz), die aus ihrem Buch „Mutterland“ vorlasen und damit zeigten, wie in Bremerhaven und umzu mit den Kindern von Verhafteten verfahren wurde.
(E. Herfort ist eine der Töchter der Minna Rattay, die als Bremerhavener Widerstandskämpferin im KZ umgebracht wurde).

Auch wenn 1968 Widerspruch laut wurde gegen die politisch verordnete Namensgebung „Schulzentrum Geschwister Scholl“ – 
heute ist der Name sowohl für die beruflichen Bildungsgänge als auch die gymnasiale Oberstufe verpflichtend, sich für (politische) Freiheit und Andersdenkende einzusetzen.

Die Vielfalt des Denkens und Fühlens zeigt sich in den vielen „Themenkisten“, die an diesem Vormittag von den SchülerInnen erstellt wurden und die hoffentlich – außer z.Zt. in der Schule – noch länger öffentlich ausgestellt werden können. 
(MLR)









 

 

 

 

 

 

Gedenkfeier zum 70. Todestag der Geschwister Scholl: 

Programm

12.00 Uhr        Austellung „Die weiße Rose. Gesichter einer Freundschaft“ in der Pausenhalle

12.30 Uhr        Musikalische Einstimmung sowie Begrüßung durch die Schulleitungen und den Dezernenten 
„Schollschule – ein Name verpflichtet“

12.50 Uhr        Frau Herfort und Frau Bartlitz:  Lesung aus dem Buch „Mutterland“ 

13.15 Uhr        Was bedeutet für uns der Name „Geschwister Scholl“ heute? 
Schülerinnen und Schüler beider Schulen im Gespräch

13.30 Uhr        Eröffnung einer Ausstellung von SchülerInnenarbeiten in und vor der Aula zum Jahrestag

 

 

 

 

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