Sozialpädagogik

 

  BGY 2014/15:   
 

Studienfahrt der Klasse BGy 13     (08.-12.06.2015)

 
 

Am Montag, dem 08.06.2015, um 6:30 Uhr ging es vom Bremerhavener Hauptbahnhof für die BGy13 mit dem Flixbus nach Berlin Kreuzberg.Nach der Ankunft im Hostel „Alte Feuerwehrwache“ ging es auch schon mit dem ersten Programmtermin los. Wir haben uns in einem kleinen Park mit einen Stadtrundführer getroffen, der uns eine Menge über das Leben, den Umgang mit Drogenabhängigen, Gebäuden und Mieterhöhungen in Kreuzberg sowie dem „Cotti“ erzählt und gezeigt hat. Im Anschluss ging es zum Abendessen zurück ins Hostel, das Essen während des gesamten Aufenthalts war sehr gut und vielseitig, auch die Veganer und Vegetarier kamen auf ihre Kosten. Das gesamte Hostelpersonal während der gesamten Zeit ist zu loben, wegen seiner freundlichen Art.

Am nächsten Tag haben wir am Vormittag erst ein wenig Zeit für uns selber gehabt, bevor wir uns beim Bundesrat getroffen haben. Im Bundesrat haben wir eine interessante Führung durch das Gebäude bekommen und viel über die Aufgaben des Bundesrats erfahren, so dass wir im Anschluss dieser Führung bereit waren, den Bundesrat bei einem Gesetzesentwurf nachzuspielen. Jeder Schüler repräsentierte ein Bundesland und setzte sich für dessen Interessen ein. Unser Thema war: „Schule soll Bundesangelegenheit werden.“ In unserer kleinen Runde war die Mehrheit für eine Umgestaltung von den Ländern zum Bund.

Am Mittwoch konnten wir uns am Vormittag entscheiden, ob wir in das Menschenmuseum „Körperwelten“ gehen oder lieber die Zeit frei gestalten wollten, aufgrund der Tatsache, dass das Museum moralisch sehr fragwürdig ist und die Entscheidung individuell sein sollte, ob man sich tote Menschen ausgestellt ansehen möchte.

Eins muss man jedoch gesagt haben, der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn einen solchen Blick auf den menschlichen Körper bekommt man nicht alle Tage, allerdings ist dieser auch nichts für schwache Nerven.

Nach dem Körperweltenbesuch ging es ins ehemalige Stasigefängnis „Hohenschönhausen“.

Dort bekamen wir einen Einblick in die Welt der Überwachung, psychische und physische Folter sowie die verschiedenen Gefängniszellen. Hauptziel dieser Einrichtung war es ein Geständnis für den Staatsverrat zu erzwingen.

Am Abend grillten wir noch gemütlich beisammen und haben den Tag ausklingen lassen.

Der Donnerstag war größtenteils zur freien Verfügung. Am Nachmittag haben wir uns dann noch einmal zum Schwarzlichtminigolf getroffen. Wir wollten noch einmal gemeinsam Spaß in der Gruppe erleben. In 5er Gruppen versuchten wir im Schwarzlicht auf den teilweise sehr schwierigen und kreativen Minigolfbahnen Asse zu spielen.

Das Abendbrot gab es am letzten Tag nicht in der alten Feuerwehrwache, sondern im Restaurant „Zwölf Apostel“, womit wir die ganze Studienfahrt abrundeten.

Am Freitag trafen wir um 19:30 wieder an unserer Starthaltestelle am Bremerhavener Hauptbahnhof ein, wo wir erschöpften Schüler sehnsüchtig von unseren Liebsten erwartet wurden.

(T. Wolff)